21.10.2016-15.01.2016 Martin-Gropius-Bau
Ausstellungsort
Martin-Gropius-Bau
Niederkirchnerstraße 7
10963 Berlin
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Laufzeit
21. Oktober 2016 - 15. Januar 2017

Öffnungszeiten
Mittwoch bis Montag
10:00 - 19:00 Uhr
Dienstag geschlossen

Eröffnung
Donnerstag 20. Oktober 2016
19:00 Uhr

Onlinetickets
Ticketbuchung mit Besuchstermin
Onlineshop Martin-Gropius-Bau

Führungen
Anmeldung unter: Tel. 030/247 49 888 oder fuehrung@bauenmitholz.berlin

Turnusführungen finden Sonntags um 11 Uhr statt. Jeden ersten Mittwoch im Monat findet um 13 Uhr eine Lunchführung statt (40 Minuten). Familienworkshops (120 Minuten) finden am 13.11, 27.11., 11.12. und 08.01. statt. Die Termine können Sie unter Kalender einsehen. Gruppenführungen ab 6 Teilnehmer sowie Führungen für Schulklassen können individuell gebucht werden. Termine für Stadtführungen zu gebauten Beispielen werden hier demnächst bekannt gegeben.

Das Führungs- und Vermittlungsprogramm wird in Kooperation mit dem Museumsdienst Berlin umgesetzt.

Symposium
Holz in der modernen Architektur
18. November 2016
online Anmeldung
Weitere Informationen können Sie unter Kalender einsehen.

Veranstalter
Eine Ausstellung der Professur für Entwerfen und Holzbau unter der Leitung von Prof. Hermann Kaufmann und des Architekturmuseums der Technischen Universität München - in Kooperation mit dem Deutschen Architektur Zentrum DAZ in Berlin.

© 2016   TU München



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Anhand von herausragenden internationalen und nationalen Projekten zeigt die Ausstellung ökologisch-nachhaltige und aktuelle Positionen der Holz-Baukunst und moderner Holzarchitektur. Präsentiert werden spektakuläre Projekte von Toyo Ito, Shigeru Ban und Frei Otto ebenso wie richtungsweisende urbane Holz-Wohnbauten, beispielsweise von Kaden & Klingbeil in Berlin/ Prenzlauer Berg, sowie die neuesten Tendenzen des Bauens mit Holz über der Hochhausgrenze. Großformatige Modelle werden durch Pläne, Texte und Fotographien umfangreich begleitet.

Ein Baustoff, der seit Beginn der Moderne fast in Vergessenheit geraten ist, beginnt sich wieder im gegenwärtigen Baugeschehen und zunehmend im städtischen Bewusstsein zu etablieren. Galten lange Zeit Stahl, Glas, Ziegel und Beton als Inbegriff moderner Baukunst, so bereichert nun das wahrscheinlich älteste Konstruktionsmaterial die Architektur der Gegenwart. Die Renaissance des modernen Holzbaus begann Anfang der 1990er Jahre - seit diesem Zeitpunkt geht diese Entwicklung kontinuierlich weiter.
Ein vertrautes Material präsentiert sich in einer neuen Vielfalt. Laufende Forschungen haben enorme Entwicklungen und Verbesserungen in Bautechnik und Anwendung bewirkt und computergestützte Berechnungs- und Fertigungsmethoden eröffnen völlig neue Formen der Gestaltung. Einer der ältesten Baustoffe der Menschheit liefert somit innovative und interessante Beiträge zur Architektur der Gegenwart. Die Ausstellung zeigt diese aufsehenerregende Holzarchitektur, die überall auf der Welt entsteht und die bis vor kurzem so nicht denkbar war. Sie gibt klare Antworten auf drängende Fragen des Klimawandels. So wird anhand von zahlreichen Grafiken aufgezeigt, wie Holzbauten das klimarelevante Gas Kohlendioxid speichern und durch die Verwendung des nachwachsenden Rohstoffes energieintensive konventionelle Baustoffe ersetzt werden können. Anhand von vergleichenden Ökobilanzierungen bereits ausgeführter Bauten wird dies noch weiter untermauert. Es wird klar, dass Holz zum Symbol für Nachhaltigkeit und ressourcenschonendem Bauen geworden ist. So wird in kaum einen anderen Baustoff mehr Hoffnung auf die Lösung umweltrelevanter Probleme der Bauindustrie gelegt.
Die Geschichte der Ausstellung beginnt im Wald. Seine Bedeutung für Umwelt und Gesellschaft wird erklärt und warum es sinnvoll ist, den faszinierenden Rohstoff primär stofflich zu verwerten. Die Darstellung des neuen Bauprozesses, der Einfluß der EDV, die neuen Dimensionen und Grenzen sowie Holz im urbanen Kontext und das Bauen im Bestand sind weitere Themenschwerpunkte. Zukunftsfähige Bauten präsentieren ein vertrautes Material in neuer Ästhetik. Komplettiert wird der Rundgang mit der Darstellung der zunehmenden Bedeutung von alternativen Holzarten wie beispielsweise dem Laubholz das besonders für zukünftige Baugeschehen relevant sein wird.
In der Ausstellung wird die Faszination eines Werkstoffes deutlich, der praktisch vor der Haustür wächst und wie kein anderer vielfältig verwendbar ist. Ein Material das von großen Tragwerken bis zu Möbeln schon seit Jahrhunderten seine Eignung bewiesen hat und nach wie vor für viele Menschen mit großem Wohlbehagen verbunden ist.
Kuratiert wird die Ausstellung von Prof. Hermann Kaufmann in Zusammenarbeit mit Prof. Winfried Nerdinger von der Technischen Universität München. Durchgeführt wird sie in Kooperation mit dem Deutschen Architektur Zentrum DAZ in Berlin und gefördert durch die DBU Deutsche Bundesstiftung Umwelt, den DHWR Deutschen Holzwirtschaftsrat e. V., den GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V., das Bayerische Zimmerer- und Holzbaugewerbe, proHolz Bayern und die Bayerischen Staatsforsten AöR.











Trailer zur Ausstellung

Ausstellung

Eindrücke der Ausstellung

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